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Das Thema Online Shops, Online Handel oder E-Commerce sind vor allem für viele Existenzgründer und Startups ganz wichtige Themen. Irgendwie versuchen die meisten Gründer ihre offline Aktivitäten mit denen im Netz zu kombinieren oder so gar ganz zu ersetzen. Im Voranschreiten der Technik, insbesondere der Location Based Services und der sich daraus ergebenen Möglichkeiten, kann der eigene Online Handel aber in Gefahr geraten.
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Es gibt heute schon Anbieter, die den Einzelhandel vor Ort stärken können. Das Unternehmen Milo z. B. kann den Kaufinteressenten auf der Strasse (mit Hilfe von Software auf dem Smartphone) nicht nur zeigen, welches Geschäft welche Produkte und zu welchen Preisen gelistet sind sondern auch, ob die Ware überhaupt verfügbar ist. Das ist erst der Anfang, denn die Entwicklungen in Richtung mobile Anwendungen mit der richtigen Priese Lokalität wird noch einiges hervorbringen.
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Vorzustellen ist das Ganze wie ein Long Tail auf der Strasse, mit den vielen kleinen schönen Boutiquen. Denn diese Boutiquen gibt es bereits, nur wissen die wenigsten was drin ist und vor allem was es kostet. Wenn ich technisch aufgerüstet bin, bekomme ich durch den direkten Vergleich der Angebote genau das was zu mir am besten passt. Mal ganz davon abgesehen, dass ich z. B. die Ware auch anprobieren und natürlich gleich mit nehmen kann. Beim Online Shop kann ich nichts anprobieren oder eben nur mal so anfassen und muss einige Tage auf mein Objekt der Begierde warten und für das Warten auch noch bezahlen (Versandkosten).
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Wenn ich mir dann noch über mein Smartphone eine Einkaufs-Routenplanung erstellen lassen kann, „der beste Preis zum geringsten Fersengeld” wäre das schon mal mein Ding. Ich glaube mit dieser Einstellung bin ich nicht alleine. Die meisten Männer sehen zu, dass sie so schnell es geht durch die Läden kommen, um sich „Wichtigeren” Dingen widmen zu können.
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Irgendwie kommt man nicht wirklich drum herum wieder mal Google zu erwähnen. Denn wenn die in ihrer Suche den Faktor lokale Suche, Produktfeeds und Bewertungen integrieren, könnte den großen Häusern ein bisschen die Luft ins stocken geraten. Sie werden daran nicht zugrunde gehen, aber spüren werden sie es alle mal.
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Für die Online Shops könnte Augmented Reality ein Thema werden. Das Anzieh- und Fühlerlebnis wird damit nicht kompensiert, aber zeigt schon mal ob mir die Sachen stehen oder nicht. Vorreiter in diesem Bereich ist z. B. Zugara, der eine virtuelle Kleiderkabine bietet.
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Auch der deutsche Brillenanbieter Brille24 setzt mit seiner Brillen-Anprobe-Funktion auf dieses Segment und das auch erfolgreich. Dass dieses Thema nicht nur En Vogue ist, zeigt letzt endlich auch die MWC in Barcelona.
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In diesem Zusammenhang passt die folgende Nachricht: “Die Europäische Kommission erwägt, Online-Händler dazu zu zwingen, auch ein stationäres Ladengeschäft für ihre Kunden zu betreiben. Diese Überlegung erfolgt aktuell in Zusammenhang mit der Überarbeitung der Gruppenfreistellungsverordnung für vertikale Vertriebsvereinbarungen, die Teil des europäischen Wettbewerbsrechts ist. Heißt, Verbraucher sollen nur an solchen Orten eine große Produktauswahl angeboten werden dürfen, die sie physisch besuchen können.”
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Bildquelle:http://jinn.li/
Videoquelle: YouTube