Termine
Es muss wohl eine der letzten Amtshandlungen unseres ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler gewesen sein. Denn unser Mentoring-Programm Mecklenburg-Vorpommern ist Preisträger im Wettbewerb 365 Orte im Land der Ideen geworden und bekam dafür einen Pokal und eine (sehr große) Urkunde – unterschrieben von Horst Köhler.
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Okay, die Signatur hatte er bestimmt nicht gestern darunter gesetzt. So wichtig wären wir ihm in seinen letzten Amtsstunden auch wieder nicht gewesen. Aber für viele andere war die gestrige Veranstaltung ein Höhepunkt. Denn schließlich wollen fünf Jahre Mentoring-Programm auf hohem Niveau erst einmal durchgeführt werden. Außerdem fand dieser Wettbewerb unter der Schirmherrschaft von Bundespräsidenten gemeinsam mit der Standortinitiative Deutschland – Land der Ideen und der Deutschen Bank statt. Dieser Wettbewerb stellte ausgewählte Orte in den Mittelpunkt, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten.
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Die gestrige Veranstaltung war eine geschlossene Festveranstaltung, zu der natürlich Mentoren, Mentees, Förderer, Politik und Presse (meine Wenigkeit dort mit eingeschlossen) geladen wurden. Die Location – die Festscheune von Karls Erlebnis-Dorf passte sehr gut und der Service drum herum sowie das Menü ließen keine Wünsche offen. Großes Dankeschön an die vielen fleißigen Helfer.
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Über das Mentoring-Programm habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben. Vielleicht nur noch soviel, dass seit bestehen der Initiative 100 Tandems (Mentor/Mentee) erfolgreich gebildet wurden. Jetzt könnte der eine oder andere vielleicht hinterfragen, was sind schon 100 Tandems in fünf Jahren. Aber mir wurde bestätigt, dass bis jetzt jeder Gründer, der Interesse an diesem Programm angemeldet hatte, auch einen Mentor bekam. Wenn überhaupt, liegt es nicht an den Mentoren, sondern eher an zu wenig Gründungsinteressierten für dieses Projekt. Das ist aus meiner Sicht sehr schade, denn die Gründer wissen anscheinend nicht, was sie dadurch verpassen. Ich kann nur jedem Gründer empfehlen, einen externen Blick auf das eigene Gründungsgeschehen werfen zu lassen. Zumal dieser “Service” kostenlos und eigentlich nicht bezahl bar ist. Hinzu kommen Erfahrungswerte, Kontakte, Kooperationen und Aufträge.
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Begrüßen würde ich eine größere Präsenz des Mentoring-Programms. Bei der Vielfalt der Angebote für Gründer ist es natürlich nicht einfach abzuwägen, was gerade wichtig für einen erscheint oder nicht. Sicherlich ist das leichter gesagt als getan. Aber dennoch muss der Gründer halt dort abgeholt werden, wo er sich aufhält.
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Ich hoffe, dass das Mentoring-Programm weiter ausgebaut und publik gemacht wird und wir auch ein zehnjähriges Jubiläum feiern können.
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Fotograf: Falk Mahlendorf