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Jeder Existenzgründer, jedes Startup kommt bei der Erstellung des Businessplans, spätestens jedoch beim Marketingplan nicht um die so genannte Werbewirkungsformel AIDA (Attention, Interest, Desire, Action) herum. Im Prinzip wendet das jeder an, der etwas “verkaufen” will.
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Entstanden ist diese Formel 1898 und erfunden hat sie der Amerikaner Elmo Lewis. Das Ganze hat nun über 100 Jahre mehr oder weniger funktioniert. Aber ist das noch zeitgemäß? Passt diese Pauschalisierung immer noch in alle Bereiche? Dass die Kommunikationswissenschaftler seit Jahren dieses Modell kritisieren ist kein Geheimnis mehr. Darum soll es jetzt auch nicht gehen. Funktioniert dieses System auch z. B. im Suchmaschinenmarketing? Das Internet hat nun mal unser Werbeverhalten verändert. Denn dank Cookies, Surfverhalten und Tools wie Google AdWords bekommt der potentielle Kunde doch schon zielgerichtet das Produkt vor die Nase gesetzt was er sucht. Also sind doch eigentlich das Interesse (Interest) und das Verlangen (Desire) per Klick schon da.
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Das Problem bei der Konversion, also der Übergang vom potentiellen zum richtigen Käufer bleibt dennoch bestehen. Und das, obwohl das Interesse und das Verlangen anscheinend schon vorhanden sind. Es fehlt das erste “A” – die Aufmerksamkeit (Attention). Unsere Aufmerksamkeit ist vor allem durch eines geprägt, nämlich das wir keine Zeit mehr haben. Jedenfalls haben wir dieses Gefühl und hetzen deshalb durch unsere Welt.
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Demnach muss das vordere “A” von AIDA auf die Position drei verschoben werden. Aus AIDA wird nun IDAA. Das Angebot für uns ist bereits zu sehen. Und nun kommt es darauf an, dass die so genannte Landing Page uns in ihren Bann zieht und uns zum kaufen o. ä. verleitet. Die Informationen sollten so gut dargeboten werden, dass sie die Aufmerksamkeit fesseln und den Nutzer vom Angebot überzeugen. Denn die Konversionsrate (= Käufer/Besucher) liegt innerhalb von acht Sekunden nur einen Klick weit entfernt.
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Schwacher Trost für alle Landing Page “Austüftler”: “Was ein Nutzer in acht Sekunden über seine Aufmerksamkeit nicht wahrnehmen kann, kann ihn auch nicht überzeugen.” Das liegt dann wohl nicht an euerem fehlendem Fachverständnis für Landing Pages, sondern vielleicht am geringen IQ des Betrachters oder aber er hatte wirklich keine Zeit, oder wurde abgelenkt, oder, oder, oder …
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An dieser Stelle noch einmal der Hinweis (siehe Kommentare), dass ich für diesen Blog-Beitrag durch externe Beiträge von Fabian Stelzer auf ibusiness.de und whitematter.de inspiriert wurde.
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Bildquelle: iicstoccarda.esteri.it