Termine
Einmal ein Chief Executive Officer eines eigenen Ministeriums sein, das wäre doch was. Aber anscheinend will den Job keiner haben. Denn der Internet-Minister wurde u. a. von Bitkom auf der CeBIT 2010 gefordert und von unserer Bundeskanzlerin mit den Worten: “Ich glaube nicht, dass die Wirksamkeit eines solchen Staatsministers die Lösung ist” und “Seien sie froh, dass sich jetzt jeder Minister mit IT befasst” abgelehnt. Wie war das Sprichwort noch mal gleich mit “jeder”, “viele”, “Köche”, “Brei” usw.? Egal. Warum wollen, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. so eine vor geschaltete Stelle? Es ist anscheinend erkennbar, dass Vater Staat (oder muss man Mutter Staat sagen?) eine etwas planlose Medienpolitik betreibt.
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Wie so oft, wenn Politik mehr oder minder versagen, kümmern sich andere kluge Köpfe um unsere (digitale) Zukunft. In diesem Fall waren es die Initiatoren Schiphorst und Groebel vom Deutschen Digital Institut aus Berlin, die sich da etwas einfallen lassen haben. Das 8-seitige Konzept soll der Bundesregierung als digitaler Fahrplan dienen.
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Vor allem ist das alles gar nicht mehr so neu. Im Gegenteil. Das Arbeitspapier stammt schon vom 08. September 2009 und wird seitdem hoch diskutiert. Ob unsere Politik davon Notiz nimmt weiß ich nicht. Vielleicht ist der Druck einfach noch zu gering. Wer die “Neue Medienordnung in der digitalen Welt – die digitale Öffentlichkeit” noch nicht gelesen hat, kann es jetzt und hier tun.
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Falls unsere Politiker keinen Internet-Minister stellen so ist das nicht weiter schlimm. Dann nehmen wir einfach diesen hier. Bleibt nur die Frage, ob dieser “Minister” unsere Probleme bewältigen wird.
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Bild- und Dateiquelle: deutsches-digital-institut.de