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… das wird die rechte Form dem Geiste geben”, schrieb schon Goethe. Doch in welches Buch soll man gucken? Es gibt für Existenzgründer viele, wirklich viele Bücher.
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Wer “Existenzgründung” als Suchbegriff bei z. B. Libri eingibt, erhält (heute) 329 Treffer. Sicher, da sind einige sehr spezielle Bücher bei, die für das Publikum nicht wirklich interessant sind. Doch dafür gibt es außer “Existenzgründung” ja noch andere passende Suchbegriffe wie z.B. “Selbstständigkeit”. Bücher über Bücher! Von den Preisen mal ganz zu schweigen.
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Dabei sind in den Büchern, die unter dem Suchbegriff “Existenzgründung” segeln, die meisten Themen naturgemäß nur kurz dargestellt. Nach der Lektüre dieser Bücher folgt also oft die Vertiefung über Fachbücher für Marketing, Personalwesen, Buchhaltung, Einkommens-/ Körperschafts-/ Umsatz-/ Erbschafts-/ Lohnsteuer, Buchhaltung, Versicherungen, Einkauf, Logistik, Controlling, Altersvorsorge, Miet-/ Schuld-/ Arbeits-/ Handelsrecht, Finanzierung, Allgemeine Geschäftsbedingungen…und dann noch die Fachbücher über die Gebiete, mit denen Ihr Geld verdienen wollt.
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Doch, ach, “Grau … ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.” (ebenfalls von Goethe) Aber zum Glück gibt es Bücher, die mitten aus dem Leben berichten. Solche Bücher will ich Euch neben reinen Fachbüchern und eher visionären Bücher wie “The Long Tail” und “Was würde Google tun” nicht vorenthalten. Es sind Bücher, die den Blick ins Buch mit dem ins Leben verbinden.
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Heute will ich Euch ein Buch vorstellen, dass vorrangig für alle, die sich im Bereich der Gastronomie selbstständig machen wollen, von Interesse ist. Autor Markus Frankl beschreibt in “Wer nichts wird, wird Wirt” seine eigene Geschichte vom völlig unmotivierten Grundschüler bis zum erfolgreichen Gründer eines der angesagtesten In-Lokale in München. Also von ganz unten nach ziemlich weit oben. So steht denn auch auf der Rückseite des Buches: “Kiffer, Koch, Kneipenwirt…” Allein schon die Geschichte seiner Lehre ist eine Story für sich und wie das ganze Buch nicht nur für angehende Wirte interessant.
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Doch der Kiffer macht seinen Weg und baut mit Freunden konsequent seine Existenzgründung – sein eigenes Lokal – auf. Und lässt den Leser dabei teilhaben an all den Geschichten und Geschichtchen, die so in keinem Lehrbuch stehen. Daher auch der Untertitel des Buches: “How to open a Bar”. Seine Kapitel heißen denn auch nicht Kapitel, sondern “Regeln”. Davon gibt des insgesamt 19. Darunter so vielsagende wie: “Regel Nr. 14: Germanistik, Kunstgeschichte, Soziologie und Pädagogik sind gute Studiengänge für die Gastronomie” und “Regeln Nr. 16: Sei nett zum Küchenpersonal – vielleicht hast du es bald nicht mehr”. Aber auch Regeln wie: “Regel Nr. 9: Wisse worauf du dich einläßt”. Bei aller Lustigkeit ein durchaus ernstes Buch.
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Ein ebenso amüsantes wie lehrreiches Buch, mit 158 Seiten alles andere als zu dick und mit 7,95 € erschwinglicher als jedes Fachbuch. Erschienen 2005 beim Rowohlt Taschenbuch Verlag.
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Und, wie gesagt, es bietet schon mal den einen Blick ins Leben. Den zweiten Blick ins Leben könnt ihr z.B. wieder am 9. Dezember haben, bei unseren Open Coffee Club Stammtisch. Da seht Ihr dann wieder Existenzgründer in “freier Wildbahn”.
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Co-Autor: blacky