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In den letzten Tagen waren die Wörter Google Buzz nicht nur für Existenzgründer, sondern für viele Webworker die Suchbegriffe schlechthin. Wenn Produkte von Börsen-Schwergeschützen wie Google angekündigt werden, klingt natürlich eine gewisse Größe mit.
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Seit Dienstag werden/wurden weltweit sukzessive für die ca. 146 Millionen GMail-Konten die Buzz Funktion frei geschaltet. Seit Mittwoch durfte ich nun auch mich ransetzen und testen. Aus den Medien hatte man bereits erfahren, was Buzz sein soll. In erster Linie wurde das mit einem Angriff auf Facebook dargestellt. Natürlich zu Recht, aber die Funktionalitäten gingen oft dabei etwas unter. Deshalb an dieser Stelle meine persönlichen Eindrücke und erste gewonnene Erfahrungen beim buzzen.
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Alles fängt mit diesem Startbildschirm an…
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… und geht mit diesem Bild weiter.
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Das Grundprinzip ist wie bei Twitter mit Follower und Following. Funktioniert also nur, wenn man ein entsprechendes Netzwerk aufgebaut hat. Deshalb wird man auch gleich aufgefordert seine eigenen Kontakte oder alle freien Gmail-Accounts nach Namen oder Bezeichnungen zu durchstöbern.
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An der Stelle vielleicht einmal genauer hinschauen, inwieweit man seine Privatsphäre öffnen möchte. Google Buzz ist im Gegensatz zu anderen Plattformen so voreingestellt, dass nichts weiter mit den privaten Daten passiert. Man muss manuell die Daten freigeben.
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Ist dieser Part erledigt, kann man entscheiden, welche anderen Dienste man mit Buzz verknüpfen möchte. Betrachtet man nun das untere Bild wird schnell klar, dass Sergey und Larry den Mark nicht wirklich mögen. Im Gegensatz dazu kann Twitter integriert werden.
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Stellt sich nun die Frage nach dem: Was kann nun Buzz was Facebook nicht kann? Aber zuerst kurz die Gemeinsamkeiten: Statusmeldungen, Kommentare, Links, Fotos und Videos posten. Unterschiede gibt es natürlich in der Bedienoberfläche, aber auch in der Übertragungszeit für alle Informationen (Echtzeit).
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Wie sieht eigentlich das Eingabefenster von Buzz aus? Schlicht und aufgeräumt wie wir es von Google kennen. Sobald aber mehrere auf einem Post rumhacken, kann es natürlich auch unübersichtlich werden. Desweiteren läuft im oberen Rand eine Art Tickerband mit. Unter Einstellungen können nervige Informationskanäle abgestellt werden.
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Gepostete Videos werden im eigens für Buzz entwickelten Player gezeigt, Fotos werden rasant schnell auf Browsergröße gezoomt und das Einbinden von Google Maps ist auch kein Problem.
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Dadurch, dass Google diverse Dienstleistungen anbietet, die nun miteinander verknüpft werden können, haben sie aus meiner Sicht die Nase vorn. Denn Buzz ist nicht umsonst in GMail integriert. Und nicht umsonst versucht Facebook mit dem Projekt “TITAN” auf diesem Terrain Land gut zu machen.
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Wie bei Facebook auch, kann eingestellt werden, wer die Nachrichten erhalten/lesen darf oder nicht. Ich z. B. folge einer Person, wo ich aufgrund mehrerer (für mich nicht relevante) Kommentare diesen Buzz per Klick einfach unterdrücke. Darüber hinaus hat sich Google was einfallen lassen. Buzz soll intelligent genug werden, um wichtige von unwichtigen Einträgen zu unterscheiden. Was nicht heißen soll, dass diese Einträge verschwinden. Sie sollen in der Legende nach unten verschoben werden. Da brauche ich wohl noch einige Zeit, um diese Aussage bestätigen zu können.
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Interessant wird es aber vor allem im mobilen Bereich. In Verbindung mit den Google Mobile Maps soll es u. a. möglich sein, seinen genauen Standpunkt an z. B. seine Freunde oder einen Kommentar zum Schnäppchenkauf in Laden XY zu buzzen. Natürlich könnte man auch darüber wunderbar einen Flashmob kurzfristig organisieren. Per Sprachsteuerung soll das auch bei Android Handys funktionieren.
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Aber was passiert hier gerade? Ist das nur der normale Wettbewerb, wo der eine versucht ein neues Produkt auf den Markt zu bringen? Eher weniger. Hier geht es um die Kontrolle des sozialen Netzes schlechthin. Denn auch Facebook ist nicht (mehr) der nette junge Mann von nebenan. In Punkto Nachrichtenlieferant ist Facebook zur Nummer vier hinter Google, Yahoo und MSN aufgestiegen. Es ist damit zu rechen, dass in naher Zukunft Facebook sein Mailversand integrieren und somit das zweite “O” aus dem Google Logo schießen wird.
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Ob Buzz Facebook das Wasser abgraben wird, bleibt zu beweisen. Schwierig wird es allemal, da zur Nutzung von Buzz ein Google E-Mail Konto Voraussetzung ist. Und an der Stelle wird es schwierig. Ob da die Masse mitspielt, werden wir abwarten müssen.
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Abschließend noch das offizielle Buzz Video (englisch mit deutschem Untertitel):
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Und hier ein Vorgeschmack auf die mobile Variante (englisch)
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FAZIT: Ich teste es und werde es auch weiterhin nutzen.
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Bildquelle: Google
Videoquelle: YouTube