Termine
Das lange warten, vom Erstkontakt bis zur gestrigen Veranstaltung, hatte sich gelohnt. PaperC, das Startup des Jahres 2009, kam zu uns nach Rostock, um sich und das Konzept vorzustellen. Grund genug, dieses Event in einen gebürtigen Rahmen zu kleiden. Und was passt besser dazu als die Vortragsreihe Gründungsgeflüster?
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Wie viele von Euch wissen, ist der Kontakt zu PaperC dadurch entstanden, dass ich dem Geschäftsmodell von PaperC einen Beitrag gewidmet hatte und sie daraufhin anboten zu uns zu kommen. So habe ich die beiden – Martin Fröhlich (rechts) und Christoph Harnoth (links) – gestern vom Bahnhof abgeholt. Weil wir sehr gut in der Zeit waren, hatte ich exklusiv die Gelegenheit die beiden im Humboldt über knapp zwei Stunden mit vielen Fragen zu löchern. Dabei bekam ich noch durch Michael Lüdtke (Rostock denkt 365°) ausgezeichnete Unterstützung. Irgendwie kam es mir vor, als wenn man sich schon ewig kennt. Ich will damit sagen, dass die Chemie sofort stimmte.
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Unsere rege Diskussion mussten wir dann leider doch apprupt abbrechen, da ca. 60 Studenten auch noch hören wollten, wer und was PaperC ist. In gewohnter und routinierter Weise eröffnete der Gründungslehre- und Gründungsgeflüster Verantwortliche, Gregor Kempert, die Veranstaltung und ließ die beiden Berliner zu Wort kommen.
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Nach kurzer Erläuterung des Geschäftsmodells kam Martin Fröhlich recht schnell zu der folgenden Übersicht – Meilensteine. Das fand ich speziell für mich sehr spannend, die Entwicklung versuchen nachzuvollziehen. Auf den ersten Blick sieht das sehr bilderbuchmäßig aus. Aber nach den Ausführungen zu urteilen, war der Weg bis heute nicht wirklich einfach. Dahinter stecken sehr viel harte Arbeit und ganz viel Herzblut.
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Mit Stolz präsentierten sie zu Recht ihre aktuellen Zahlen: Nutzer insgesamt 38.000, eine beachtliche Anzahl von Neuanmeldungen pro Tag sowie 30 Verlage. Und das ist wirklich viel, da diese Branche sehr klassisch aufgestellt, nicht leicht zu überzeugen ist und nicht unbedingt den Geschehnissen im Internet freudig entgegen sehen. Eher im Gegenteil. Aber dennoch passt das alles gut zusammen, denn die Verlage (müssen) suchen händeringend nach neuen Geschäftsmodellen, um der “alles umsonst” Mentalität zu entkommen.
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Mittlerweile gibt es diverse Möglichkeiten auf PaperC professionell mit den Fachbüchern zu arbeiten. Diese Plattform und der Service für die Nutzer werden ständig erweitert. So wird PaperC in ein paar Tagen auch zweisprachig zur Verfügung stehen. Nicht nur, weil in Deutschland auch andere Sprachen gesprochen werden, sondern weil der Fokus ganz klar strategisch auf eine Internationalisierung ausgelegt ist. Deshalb wird auch sehr großen Wert auf einen nächst möglichen internationalen Investor gelegt.
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Wer noch nicht auf der Seite von PaperC war, kann an dieser Stelle einen kleinen Einblick der Möglichkeiten bekommen.
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Bis jetzt liegen PaperC sehr gut im Rennen und erfüllen alle Anforderungen gegenüber den Nutzern, den Verlagen und natürlich den Investoren.
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Abschließend kann ich nur sagen: Das war eine sehr interessante Vorstellung, die sehr emotional, mit viel Witz und authentisch rüber kam. Es ist ein sehr spannendes Konzept und natürlich ein sehr professionelles, aber auch sehr soziales Team.
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Zum Glück fährt die Deutsche Bahn nicht wie man gerne möchte, sondern man muss sich schon an die Fahrpläne halten. So hatte Michael Lüdtke, die beiden von PaperC und meine Wenigkeit im Stadthafen von Rostock noch die Möglichkeit das Event bei herrlicher Sonne und Warnownähe ausklingen zu lassen, bevor wir sie wieder zum Zug gebracht haben.
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Vielen Dank noch einmal an Martin Fröhlich und Christoph Harnoth für das Kommen, für die Überlassung der Präsentation und Dir Martin, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und viel Erfolg auf ganzer Linie.
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Bildquelle: PaperC; Falk Mahlendorf